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	<title>Blog über Finanzen, Finanzwelt, Finanzpolitik &#187; Politik</title>
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	<description>Heute schon über die letzten Nachrichten aufgeregt? Hier ist ein Sprachrohr um sich etwas Luft zu verschaffen ..</description>
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		<title>Abfindungen der Manager: Warum kriegen sie zum Abschied Millionen? &#8211; Politik &#8211; Bild.de</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 10:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Abfindungen der Manager: Warum kriegen sie zum Abschied Millionen? &#8211; Politik &#8211; Bild.de. Die Begründung der meisten Manager: &#8220;Wir tragen soviel Verantwortung&#8221;, &#8220;Wir haben eine 100 Stundenwoche&#8221;, &#8220;Wir sind in unserer Branche die Besten&#8221; Dazu kann man nur sagen: Wo bleibt eure nachhaltige Verantwortung für das ganze Unternehmen auch für die nächsten 10, 20 Jahre? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/07/18/millionen-abfindungen/der-manager-zum-abschied.html">Abfindungen der Manager: Warum kriegen sie zum Abschied Millionen? &#8211; Politik &#8211; Bild.de</a>.</p>
<p>Die Begründung der meisten Manager:</p>
<p>&#8220;Wir tragen soviel Verantwortung&#8221;, &#8220;Wir haben eine 100 Stundenwoche&#8221;, &#8220;Wir sind in unserer Branche die Besten&#8221;</p>
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/* 468x60, Erstellt 19.02.09 - finanztipps */
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<span id="more-48"></span></p>
<p>Dazu kann man nur sagen:</p>
<p>Wo bleibt eure nachhaltige Verantwortung für das ganze Unternehmen auch für die nächsten 10, 20 Jahre?</p>
<p>Selbst Lieschen Müller, mit ihrem Putzjob, hat eine 40 Stundenwoche, oder Herbert Meier, mit mittlerer Verantwortung und Angst um seinen Job, hat oft auch eine 100 Stundenwoche, ist rund um die Uhr verfügbar. Ich glaube nicht, dass die Leistung und das ausgezahlte Geld hier noch in irgendeinem realistischen Verhältnis ist. Wenn etwas schief geht, springt nämlich der Steuerzahler mit seiner ganzen Verantwortung in die Bresche bzw. die zukünftige Generation. So ist das leider.  Zu dem Satz, &#8220;Wir sind die Besten&#8221; kann man nur entgegnen: Es sind Hunderte, die an eure Stelle treten könnten und würden &#8230;<br />
Für das ganze bekommene Geld bräuchtet ihr Hundert Leben, um es ausgeben zu können. Was wollt ihr mit soviel Geld? Ihr habt doch schon eure Millionenvilla, die teursten Autos, eure Yacht, die teuersten Hotels,  könnt jeden Tag essen gehen, den teuersten Arzt, eure Hausangestellten&#8230; Was wollt ihr denn mit noch mehr Geld??<br />
Lieber Topmanager, ganz ehrlich und ohne Neid. Ich gönne Dir das Geld, dass Du verdient hast mit dem hohen Einsatz deiner Arbeit. Wahrscheinlich arbeitest Du mehr als die meisten Bürger im Lande. Aber man kann es niemandem mehr vermitteln, warum deine Arbeit 1000 fach besser entlohnt wird, als die Arbeit des Mannes am Fließband. Und der bangt jeden Tag um seinen Job. Der Topmanager, der zum elitären Kreis gehört,  springt, nachdem etwas schiefgegangen ist, danach auch noch von dem einen DAX Konzern zum Nächsten. </p>
<p>Das gleiche unverhältnissmäßige Maß gibt es übrigens im Sport und in der Medienlandschaft. Da werden Gehälter gezahlt, die sind jenseits von Gut und Böse. Die Sportler kehren ihre Macht inzwischen ins Absurde um. Da wird der Verein regelrecht erpresst, eine Verletzung vorgetäuscht &#8230; nur um eine Freigabe für einen anderen Verein zu bekommen. Warum soll eigentlich der nicht Fußballinteressierte es akzeptieren, dass für diesen Schwachsinn die gezahlten Euros an die GEZ für die überbezahlten Fußballer ausgegeben werden. Oder GEZ &#8211; Gebühr erhoben wird, damit Medienstars noch mehr Millionen bekommen können?</p>
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		<title>Dieser Kapitalismus gehört in die Mülltonne</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 08:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[bezugnehmend auf das Zitat aus dem Interview mit Franz Müntefering in der FAZ vom 3.5.2009 &#8220;.. Dieser Kapitalismus gehört in die Mülltonne ..&#8221; Interview mit Müntefering vom 3.5.2009 in FAZ Das war ein höchst interessantes Interview, dass Herr Müntefering dort dem Journalisten gegeben hat. Und obwohl Herr Müntefering nicht immer meine politische Meinung vertritt, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bezugnehmend auf das Zitat aus dem Interview mit Franz Müntefering in der FAZ vom 3.5.2009 &#8220;.. Dieser Kapitalismus gehört in die Mülltonne ..&#8221;  <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E4EF175286C8241EF865EADE184D0781E~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Interview mit Müntefering vom 3.5.2009 in FAZ</a><br />
<span id="more-37"></span><br />
Das war ein höchst interessantes Interview, dass Herr Müntefering dort dem Journalisten gegeben hat. Und obwohl Herr Müntefering nicht immer meine politische Meinung vertritt, hat er doch ziemlich genau beschrieben, was das eigentliche Problem in dem heutigen Kapitalismus ist. </p>
<p>Es wird sich immer gerne auf die &#8220;soziale Markwirtschaft&#8221; von Ludwig Erhard berufen, aber Tatsache ist doch, dass es diese soziale Marktwirtschaft von Ludwig Erhard gar nicht mehr gibt. Zu Ludwig Erhards Zeiten hat es keinen globalisierten Markt in der Form gegeben. Es war auch nicht so, dass die Chefs von den Konzernen das 1000 fache ihres Arbeiters verdienen. Geblieben ist das Wort Marktwirtschaft, aber auf jeden Fall nicht &#8220;sozial&#8221;. Sozial heißt doch auch, dass es in irgendeiner Form auch gerecht zu geht. Und Lasten auch gleichmäßig verteilt werden. Wenn aber der Gewinn eines Unternehmens auf Einzelpersonen verteilt wird und das Risiko auf die Allgemeinheit abgewälzt wird, wie in der heutigen Zeit, kann das nicht gerecht sein.</p>
<p>Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus 1989, namentlich mit dem Fall der Mauer, ist auch im Westen mit dem Kapitalismus etwas geschehen. Es hat eine Maßlosigkeit bei &#8220;den herrschenden Klassen&#8221; Einzug gehalten, die sich gegenseitig die Bälle zu spielen (Politik und Wirtschaft). Während in den Medien immer von der &#8220;Gier&#8221; des kleinen Mannes die Rede ist, der hinter jeder Rabattaktion, her läuft, weil er Angst hat, etwas zu verpassen, ist es in Wirklichkeit eine Gier der &#8220;Führenden&#8221;, die den Hals einfach nicht voll kriegen. (Entschuldigung für diesen Ausdruck). Mit welchem Recht hat ein entlassener Bahnschef, oder Bankenchef einen Abfindungsanspruch von 20 &#8211; 40 Millionen, während sein ehemaliger Mitarbeiter betriebsbedingt mit einem Händedruck gekündigt wurde? Natürlich heißt es jetzt Verträge, Verträge &#8230; . Aber wer hat denn diese Verträge damals ausgehandelt?</p>
<p>Dieser Raubtierkapitalismus, wo es einfach keine Regeln mehr gibt, und nur noch der Stärkste sich durchsetzt, war zu der Zeit, als es noch Ost und West gab, nicht zu beobachten. Seltsamer Weise hat der Kommunismus als Korrektiv für den Kapitalismus gewirkt. </p>
<p>Danke, Herr Müntefering, für dieses Interview. Hoffentlich ist es nicht nur Wahlkampfgetöse, sondern auch wirklich der Wille, etwas verändern zu wollen. Tipp für den nächsten Wahlkampf .. Die SPD sollte nicht so sehr sich mit sich selbst beschäftigen, auch nicht mit dem politischen Gegner, auch nicht soviel darüber nachdenken, was denn jetzt der Wähler denkt. Die Finanzkrise ist vielleicht auch eine Chance für die SPD über die eigenen politischen Inhalte nachzudenken, denn &#8220;soziale Gerechtigkeit&#8221; war doch immer ein Thema, dass die SPD besetzt hält, und sollte nicht anderen Parteien überlassen werden, wie z.B. die Linke.</p>
<p>Wenn Sie dass, was Sie in dem Interview gesagt haben, umsetzen wollen, sollte das als Thema für den nächsten Wahlkampf reichen und wäre politische Arbeit für das nächste Jahrzehnt.</p>
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