Na super. Ein Katalog auf Staatskosten. Gib her die Milliarden … – und gleich in die Mülltonne. Der Staat gibt Geld für Unternehmen, wo selbst die Eigentümer und Banken keinen Cent mehr hergeben möchten und in ihre Geschäftsidee investieren möchten. Das sagt doch schon alles ..
Was ist mit den vielen kleinen Geschäften im Einzelhandel, Online-Shops etc? Dürfen die auch mit den kostbaren Steuergeldern rechnen? Es gibt ja auch noch Unternehmen und Geschäfte, die vielleicht ein nicht so überaltetes Geschäftskonzept haben. Liebe Politiker – Kaufen über teure Kataloge ist komplett out. Es war mal vor 30 Jahren hipp. Jetzt ist es out. Auch die lebensverlängernden Maßnahmen werden hieran nichts ändern.
Winterkatalog kommt : Quelle vorerst gerettet – n-tv.de.

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Neue Regeln für Finanzmärkte – Die nächste Krise wird kommen – Wirtschaft – sueddeutsche.de.

Gute Analyse der derzeitigen Finanzmarktsituation. Mit wenig Mut werden kleine Reförmchen durchgesetzt, die allgemein als großer Druchbruch gefeiert werden. Wer soll da noch Hoffnung für die Finanzmärkte haben?

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Arcandor ehemals Karstadt ist insolvent. Das liegt nicht nur an der Wirtschaftskrise oder Finanzkrise sondern an einem Geschäftsmodell, dass schon seit langem veraltet und überholt ist. Es funktioniert einfach nicht mehr, ein paar Fahrräder, Fernseher, Klamotten hinzustellen und zu hoffen, dass doch der Kunde kauft, weil er doch alles an einem Platz hat. Der Kunde ist inzwischen sehr mobil. Er möchte eine große Auswahl seines Kaufwunsches z.B. Mäntel haben. Kaufen in einem Kaufhaus ist inzwischen einfach unsexy. Jeder weiss das und hat für sich selbst so entschieden. Wenn er etwas kaufen möchte, geht er gleich zu einem Spezialisten oder wartet auf Discounterangebote oder gleich online. Herr Steinmeier und Co. haben das leider noch nicht begriffen und schielen nur wieder zur nächsten Wahl. Teuer bezahlte Manager von Arcandor konnten dem Auslaufmodell auch kein neues Leben einhauchen mit ihren abstrusen Ideen von “Luxuskaufhäusern”.
Ein guter Artikel zu dem Theme ist bei Focus erschienen unter folgendem Link arcandor-und-opel-herr-steinmeier-warum-beschuetzen-sie-abzocker

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Neue Regeln für Finanzmärkte – Die nächste Krise wird kommen – Wirtschaft – sueddeutsche.de.

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Deutschland ist ein moderner Industriestaat und Deutschland braucht Wachstum. So hören wir es von jedem Politiker oder Wirtschaftsfachmann, der im Fernsehen irgendetwas zu sagen hat.
Aber brauchen wir wirklich immer mehr Wachstum für unsere Wirtschaft? Die Politik macht es sich da immer sehr leicht. Jeder Bundeshaushalt ist darauf gegründet, dass auch im nächsten Jahr die Wirtschaft wieder um ein paar Prozentpunkte nach oben wächst. Die Grundannahme ist hier schon falsch. Wie kann man jedes den Haushalt so planen, dass im nächsten Jahr von einer noch besser florierenden Wirtschaft auszugehen ist, wie im vorigen Jahr? Im Bund wird das so gemacht, im privaten Haushalt würde jeder die Hände über den Kopf schlagen. Man kann doch jedes Jahr davonausgehen, dass ich im nächsten Jahr wieder besser verdiene. Und wenn dem nicht so ist, gerät der Haushalt aus den Fugen.

In wieweit ein stetiges Wirtschaftswachstum überhaupt gesund für Land und Menschen ist, ist nämlich eine andere Frage. Ein Wirtschaftswachstum, dass Umweltaspekte aussen vor läßt, den sozialen Frieden gefährdet, auf Schulden aufgebaut ist und auf den Schultern der nächsten Generation abgewälzt wird, kann nicht gesund sein.

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bezugnehmend auf das Zitat aus dem Interview mit Franz Müntefering in der FAZ vom 3.5.2009 “.. Dieser Kapitalismus gehört in die Mülltonne ..” Interview mit Müntefering vom 3.5.2009 in FAZ

Das war ein höchst interessantes Interview, dass Herr Müntefering dort dem Journalisten gegeben hat. Und obwohl Herr Müntefering nicht immer meine politische Meinung vertritt, hat er doch ziemlich genau beschrieben, was das eigentliche Problem in dem heutigen Kapitalismus ist.

Es wird sich immer gerne auf die “soziale Markwirtschaft” von Ludwig Erhard berufen, aber Tatsache ist doch, dass es diese soziale Marktwirtschaft von Ludwig Erhard gar nicht mehr gibt. Zu Ludwig Erhards Zeiten hat es keinen globalisierten Markt in der Form gegeben. Es war auch nicht so, dass die Chefs von den Konzernen das 1000 fache ihres Arbeiters verdienen. Geblieben ist das Wort Marktwirtschaft, aber auf jeden Fall nicht “sozial”. Sozial heißt doch auch, dass es in irgendeiner Form auch gerecht zu geht. Und Lasten auch gleichmäßig verteilt werden. Wenn aber der Gewinn eines Unternehmens auf Einzelpersonen verteilt wird und das Risiko auf die Allgemeinheit abgewälzt wird, wie in der heutigen Zeit, kann das nicht gerecht sein.

Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus 1989, namentlich mit dem Fall der Mauer, ist auch im Westen mit dem Kapitalismus etwas geschehen. Es hat eine Maßlosigkeit bei “den herrschenden Klassen” Einzug gehalten, die sich gegenseitig die Bälle zu spielen (Politik und Wirtschaft). Während in den Medien immer von der “Gier” des kleinen Mannes die Rede ist, der hinter jeder Rabattaktion, her läuft, weil er Angst hat, etwas zu verpassen, ist es in Wirklichkeit eine Gier der “Führenden”, die den Hals einfach nicht voll kriegen. (Entschuldigung für diesen Ausdruck). Mit welchem Recht hat ein entlassener Bahnschef, oder Bankenchef einen Abfindungsanspruch von 20 – 40 Millionen, während sein ehemaliger Mitarbeiter betriebsbedingt mit einem Händedruck gekündigt wurde? Natürlich heißt es jetzt Verträge, Verträge … . Aber wer hat denn diese Verträge damals ausgehandelt?

Dieser Raubtierkapitalismus, wo es einfach keine Regeln mehr gibt, und nur noch der Stärkste sich durchsetzt, war zu der Zeit, als es noch Ost und West gab, nicht zu beobachten. Seltsamer Weise hat der Kommunismus als Korrektiv für den Kapitalismus gewirkt.

Danke, Herr Müntefering, für dieses Interview. Hoffentlich ist es nicht nur Wahlkampfgetöse, sondern auch wirklich der Wille, etwas verändern zu wollen. Tipp für den nächsten Wahlkampf .. Die SPD sollte nicht so sehr sich mit sich selbst beschäftigen, auch nicht mit dem politischen Gegner, auch nicht soviel darüber nachdenken, was denn jetzt der Wähler denkt. Die Finanzkrise ist vielleicht auch eine Chance für die SPD über die eigenen politischen Inhalte nachzudenken, denn “soziale Gerechtigkeit” war doch immer ein Thema, dass die SPD besetzt hält, und sollte nicht anderen Parteien überlassen werden, wie z.B. die Linke.

Wenn Sie dass, was Sie in dem Interview gesagt haben, umsetzen wollen, sollte das als Thema für den nächsten Wahlkampf reichen und wäre politische Arbeit für das nächste Jahrzehnt.

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Bad Banks

27/04/09

Die Idee der Bad Banks kommt natürlich von den Banken selbst. Es wäre so etwas wie ein Freifahrtschein für alles. Die Idee ist, alle schlechten Papiere in diese Bad Banks stecken und die guten zu behalten. Das hört sich natürlich für die Banken toll an, leider muß wieder mal der liebe Steuerzahler diesen Unsinn bezahlen. Da gilt die schon von Karl Marx geäußerte alte Kapitalismus Regel, die Gewinne werden privatisiert und die Verluste sozialisiert. Da muß man dem Karl Marx in diesem Fall leider recht geben.

Was erhofft sich der Staat von den Bad Banks? Die Hoffnung ist, dass sich die Banken untereinander wieder Vertrauen schenken und sich gegenseitig wieder Geld verleihen, auch international. Aber was hier leider nicht gesehen wird, ist, dass Geldverleih, auch heute noch, auf Vertrauen basiert. Das kann auch nicht künstlich durch den Staat erzeugt werden. Wenn die “Unschuld” einmal weg ist, dann ist sie weg. Vertrauen kann man sich nur mühsam über viele Jahre erarbeiten. Wahrscheinlich wird so ein Zustand des grenzenlosen Vertrauens, wie vor der Bankenkrise, nie wieder eintreten. Es ist wie bei einem betrogenen Ehepartner, dass Vertrauen stellt sich erst nur spärlich wieder ein, vielleicht auch nie mehr. Da helfen auch die Bad Banks nichts. Sie helfen nur den Banken ihre schlechte Arbeit zu vertuschen.

Ein harter Schnitt wäre für alle Beteiligten besser, als die jetzige Situation, wo jeder kriselnde Großkonzern inzwischen nach dem Staat schreit. Die Wirtschaft hängt inzwischen wie ein Drogensüchtiger an den Staatshilfen. Viele Unternehmen hatten auch schon vor der Finanzkrise Strukturprobleme. Diese kamen allerdings nicht zu Tage, weil die Wirtschaft noch einigermaßen gut lief und damit vieles vertuschte. Die Krise in der Automobilindustrie ist in Wirklichkeit nicht durch die Finanzkrise entstanden, sondern durch falsche Modelpolitik. Immer größer, immer schneller, immer teurer war doch die Devise bei den Autos. Das hat auch jahrelang gut funktioniert, aber inzwischen funktioniert dies nicht mehr.

Milliardenkredite kommen ja nicht aus dem Nichts, sondern werden an die zukünftige Generation weiter gereicht. Wir leben auf Pump der nachfolgenden Generation.

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Brauchen wir jetzt 50 Milliarden, 100 Milliarden oder 500 Milliarden für unsere “notleidende” Banken? Es ist wohl wieder traurige Gewissheit, dass die Banken mit weiteren Milliarden gestützt werden müssen, da vergebenen Kredite nicht mehr zurück kommen bzw. verloren sind. Das Schlimme an der Situation ist doch, dass die größten “Looser” bei den deutschen Banken vor allem die Landesbanken sind. Die Landesbanken, die ja eigentlich mal gedacht waren, um Projekte der Bundesländer zu unterstützen, in hohem Maße Geld “verzockt” haben. Dabei sollten doch Banken eigentlich für die Sicherung unseres Geldes zuständig sein und es nicht verzocken auf internationalen Märkten, wo sie nichts zu suchen haben. Aber der liebe Steuerzahler darf die Suppe auslöffen, die er nicht verschuldet hat.
Wenn die Landesbanken nicht wirtschaften können, ist es das beste für die Allgemeinheit diese Geldhäuser einfach zu schließen. Die Landesbanken haben scheinbar keine echte Aufgabe und treten mit den Sparkassen in Konkurrenz bzw. verschenken ihr Geld international.

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Gibt es eigentlich eine Alternative zu ebay, wenn man Sachen per Auktion verkaufen möchte? Ja, die gibt es. Es gibt z. B. die kleine Auktionsplattform hood.de Vor allem sind hier die Preise nicht exorbitant, wie bei ebay. Grundsätzlich ist die Nutzung von Hood.de kostenlos. Es werden weder Startgebühren noch erfolgsabhängige Verkaufssprovisionen erhoben. Erst für zusätzliche Optionen, z. B. Fettschrift, Galeriebild etc. werden Geführen fällig.

Etwas Neues entsteht gerade mit azubo.de in Holland. Es ist eine ganz innovative Idee. Hier kann man zuschauen, wie die Preise fallen. Azubo kehrt das Auktionsprinzip um: Der Preis fällt, bis ein Käufer ihn als akzeptabel erachtet und zuschlägt.

Ein etwas anderes Prinzip gibt es bei swoopo.de (glaube ehemals telebid.de ). Hier werden die Preise sehr niedrig angesetzt. Jedes Gebot kostet 0,50 Euro. Durch das Bieten verlängert sich die Versteigerung immer um 20 Sekunden. Der Vorteil für den Käufer ist, dass evtl. wirkliche Schnäppchen zu bekommen sind. Das gilt natürlich nur, wenn der Bieter zuvor nicht schon ewig viele Gebote abgegeben hat, ansonsten zahlt er evtl. drauf, da er ja den Endpreis auch zahlen muß. Die Waren werden soweit ich das überblicken kann nur von Swoopo eingestellt. Swoopo ist sicherlich keine Alternative zu ebay. Es ist eher etwas für Zocker.

Feininger.de ist für den Bieter und den Anbieter kostenlos feininger.de Ähnlich wie bei ebay können Bieter und Verkäufer über das abgeschlossene Geschäft eine Wertung abgeben.

Viele Händler, die ehemals bei ebay waren, scheinen ihre Waren anscheinend nun u. a. bei auxion.de anzubietern. Das ist auch verständlich aufgrund der hohen ebay – Gebühren. Verkaufen bei auxion ist günstig. Für einen Shop mit über 20 Artikeln im Monat fallen in etwa Gebühren von 5 Euro an. Besondere Kennzeichnungen, wie Überschriften kosten extra. Beim Verkauf fallen meines Wissens keine extra Gebühren an.

Einen ganz sympatischen Eindruck macht auch besteauktion.de Hier ist alles ähnlich wie bei ebay. Es gibt ein ähnliches Bewertungsprinzip von Käufer und Verkäufer. Das Einstellen als Verkäufer ist erstmal kostenlos, bei Verkaufsabschlüssen werden Gebühren fällig. Bei Sonderplatzierungen und Hervorhebungen werden ebenfalls Gebühren fällig. Es gibt die Kategorien: Auktion, Festpreis, Ausschreibung, Basar, Tausch, Geschenkt.

Weitere Auktionshäuser:
1234holsdir.de
hammerdeal.de
auktionssuche.de
Auvito.de
Webido.de
Ricaddo.de

Verkaufsplattform:
www.amazon.de/marketplace

Portale für Handwerksdienstleistungen:
www.my-hammer.de,
www.undertool.de,
www.qotatis.de
www.jobdoo.de

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Eine vollig neue Art neue Art Kredite zu vermitteln ist http://www.smava.de. Hier werden Kredite von Mensch zu Mensch vermittelt. Es funktioniert im Prinzip so: Da ist jemand, der einen Kredit haben möchte, und da ist jemand der Geld anlegen möchte. Smava bringt diese Personengruppen zusammen mit einer kleinen Provision. Das ist schon ein interessantes Geschäftsmodell. Bin gespannt, wie sich das in der nächsten Zeit entwickeln wird. smava ist der Onlinemarktplatz für Privatkredite.
Stiftung Warentest in “Finanztest” (Ausgabe 11/2008) hat smava als beste online Kreditbörse für Privatkredite ausgezeichnet.

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